Wie sieht die Rechtslage bei Vaterschaftstests aktuell aus?

Die Vaterschaftsanerkennung spielt für unzählige Väter mit einer Unsicherheit über die vorliegenden Familienverhältnisse eine entscheidende Rolle. Übereilte Alleingänge, bei denen ein Vaterschaftstest heimlich durchgeführt wird, sollten dennoch unterlassen werden, da diese kaum vor einem deutschen Gericht als Beweismittel standhalten. Ein kurzer Überblick über die geltende Rechtslage hilft dabei, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Nach neuen, rechtlichen Regelungen einen Vaterschaftstest durchführen

In den Jahren 2009 und 2010 hat sich einiges in der deutschen Rechtslandschaft bewegt, das die Rechte von Vätern bei ungeklärten Vaterschaftsverhältnissen bestärkt. Neben der reinen Gesetzgebung über die Vaterschaftsanerkennung wurde auch das Gendiagnostikgesetz GenDG überarbeitet und ist in der Neufassung seit Februar 2010 in Kraft. Das Gesetz regelt dabei alle Details, wie ein Vaterschaftstest abzulaufen hat, ebenso in welchem Rahmen sich die Vaterschaftstest Kosten bewegen sollten. War es früher bei vielen Männern üblich, ohne richterlichen Beschluss heimlich einen Vaterschaftstest durchzuführen, ist eine solch versteckte Aktion nach aktueller Gesetzeslage kaum mehr nötig.

Der Anordnung eines Familiengerichtes folgen

Grundsätzlich können in Deutschland mittlerweile Vater, Mutter oder das Kind selbst einen Antrag auf Überprüfung der Vaterschaft stellen. Zwar sind die Vaterschaftstest Kosten selbst zu übernehmen, eine Ablehnung dieses Gesuchs findet durch deutsche Gerichte jedoch nur in Ausnahmefällen statt, z.B. falls durch die Feststellung der wahren Vaterschaft Leib und Leben des Kindes bedroht wären. Im Regelfall gibt das Familiengericht dem Gesuch somit statt, so dass ein Test mit eigener Übernahme der Vaterschaftstest Kosten durchgeführt werden kann. Auch hierbei sind einige Rahmenwerte zu beachten, die wir von Vaterschaftstests.de auf das Strengste befolgen.

Rahmenwerte für den professionellen Vaterschaftstest

Damit der Test aussagekräftig wird, vor Gericht standhält und Ihnen möglichst geringe Vaterschaftstest Kosten beschert, ist eine dokumentierte Probenahme unerlässlich. Bei dieser findet die Aufnahme von DNA z.B. über den Speichel statt, wobei dies unter Aufsicht eines offiziellen Zeugens zu erfolgen hat. Sowohl ein Hausarzt wie ein Mitarbeiter des Jugendamtes oder einer anderen, juristischen Einrichtung kann diese Rolle einnehmen, muss die DNA-Abgabe jedoch in schriftlicher Weise bestätigen. Der ausgewählte Zeuge ist es auch, der die Einsendung des Tests übernimmt, damit vor einem deutschen Familiengericht kein Eindruck von Betrug oder Manipulation entsteht.

Vaterschaftsanerkennung ebenfalls neu geregelt

Wer keine Vaterschaftstest Kosten und Mühen gescheut hat, wird im Regelfall mit Enttäuschung reagieren, wenn der Vaterschaftstest negativ ausfällt. Dies muss im rechtlichen Sinne jedoch noch nicht die Beendigung der Vaterschaft an sich bedeuten, wie ebenfalls durch das deutsche Rechtswesen neu und klarer umrissen wurde. Die Vaterschaftsanerkennung kann trotz eines negativen Tests Bestand haben, womit sämtliche Rechten und Pflichten zwischen Vater und Kind bestehen bleiben. Dies stellt eine Neuerung gegenüber der früheren Gesetzgebung dar, wo die genetisch unmögliche Vaterschaftsanerkennung oftmals gravierende, soziale Folgen mit sich brachte. Zur Klärung der wahren Vaterschaft kann daher ein Vaterschaftstest durchgeführt werden, ohne ein intaktes Familienleben hierdurch zu gefährden.

Bildquelle: liveostockimages – Fotolia

Ähnliche Beiträge:

Einen Kommentar schreiben